Das Thema des Monats - Dezember

Der Dezember soll die stille, die ruhige Zeit im Jahreslauf sein. Advent - Zeit der Erwartung und Besinnung auf Weihnachten, auf die Ankunft Christi.
Die vielen Vorbereitungen auf das große Fest der Familie und der Liebe lassen uns den eigentlichen Sinn der Adventszeit oft gar nicht mehr wahrnehmen. Lassen wir uns ein auf das Einfache, nehmen wir bewusst wahr, was die Natur auch zu dieser Jahreszeit für uns noch Gutes bereithält. Der Duft von reifen Quitten und Äpfeln, von Zimt und Nelken der durch das Haus zieht, wärmt die Seele. Dann ist weniger oft so viel mehr.

Feste und Brauchtum

4. Dezember Hl. Barbara,
an ihrem Festtag stellt man nach altem Brauch Kirschzweige an einem hellen und warmen Platz ins Wasser. Nach 3 Wochen, zu Weihnachten blühen dann die Zweige. Die heilige Barbara gehört zu den 14 Nothelfern, viele Stände verehren sie als Schutzheilige. Mit Katharina und Margareta gehört sie zu den drei heiligen Madeln.

6. Dezember Hl. Nikolaus, Bischof von Myra
Viele Legenden ranken sich um den heiligen Nikolaus als Nothelfer und Wohltäter, der um ca. 300 nach Christus lebte. Bis zum heutigen Tag ist es noch der Brauch, dass der Nikolaus am Vorabend seines Namenstages Kinder besucht und sie beschenkt. Früher brachte er hauptsächlich Lebkuchen, Äpfel und Nüsse.

21. Dezember Winteranfang
Auch Wintersonnwend genannt, der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres. Das Holz von an diesem Tag gefällten Bäumen soll besonders lange haltbar sein.

24. Dezember Hl. Abend
Wie immer müssen auf einem Bauernhof auch am Hl. Abend die Tiere versorgt werden, das tut man an diesem Tag mit besonderer Aufmerksamkeit, heißt es doch, dass die Tiere in dieser Nacht miteinander reden. Nach der Stallarbeit am Abend ist Zeit für die Familie. Dann ißt die ganze Großfamilie miteinander und anschließend kommt die Bescherung in der guten Stube. Im Kachelofen knistert das Feuer, es ist heimelig warm. Die Kerzen am Christbaum werden angezündet, der Duft von Bienenwachs, von Plätzchen und Punsch steigt in die Nase, es kommt eine wunderbare Weihnachtsstimmung auf. Der Besuch der Christmette um Mitternacht wird zu einem ganz besonderen Erlebnis, wenn man sich ein Stück zu Fuß auf den Weg macht. So kann man den Zauber dieser Nacht noch intensiver wahrnehmen. Von weitem schon hört man die Kirchenglocken läuten und die örtliche Musikkapelle spielt vor dem Gotteshaus „Stille Nacht, heilige Nacht“.

25. Dezember 1. Weihnachtstag
Um Mitternacht zum 25. Dezember beginnen die Rauhnächte. Diese dauern 12 Tage, bis einschließlich 5. Januar 24:00 Uhr. Für unsere Vorfahren zählte jeder Tag für einen Monat im kommenden Jahr. Es wurde das Wetter aufgeschrieben und was sich sonst noch ereignet hat in Haus und Stall, alles wurde für das neue Jahr gedeutet.

Vitalhof-Tipps

Natürlich gesunde Ernährung
Äpfel sind im Winter besonders wertvoll für uns. Sie enthalten u. a. Fruchtsäuren, Fruchtzucker, Gerbstoffe, die Vitamine A, B, D, E, Pektin und geben Dank ihrer Inhaltstoffe sofort Energie und Schwung. Roh mit Schale gegessen ist der Apfel noch gesünder, denn in den oberen Schichten des Fruchtfleisches stecken die meisten Vitamine. „Täglich ein Apfel – erspart den Arzt im Haus“. Apfelsaft regt die Verdauung an, geriebener Apfel dagegen wirkt gegen Durchfall. Tee aus Apfelschalen, am Abend getrunken, lässt gut schlafen und hilft gegen Erkältung. 

Rezept:
Apfel-Endivien-Salat
Endiviensalat in feine Streifen schneiden, (kurz mit warmen Wasser überbrausen).
1 – 2 Äpfel mit der Schale hineinraspeln.
Dressing aus 3 EL Sauerrahm, 3 EL Zitronensaft oder Essig, 3 EL Wasser, 1 Tel. Salz, nach Bel. etwas Knoblauch und
1 Tel. Zucker miteinander verrühren und sofort darüber gießen. Schnell verzehren.

 

Walnüsse gab es früher nicht zu kaufen, deshalb waren sie als Geschenke zu Nikolaus und Weihnachten so begehrt. Sie liefern den ganzen Winter nicht nur eine Menge Kalorien, sondern enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, besonders die essentiellen Omega-3-Fettsäuren. Diese senken den Cholesterinspiegel und wirken sich positiv auf die Blutgefäße und auf Herz und Kreislauf aus. Sie enthalten die wichtigen Vitamine B und E und sind deshalb eine gute Nervennahrung und beugen frühzeitiger Alterung vor.

Rezept:
Bratäpfel mit Walnussfüllung
4 große säuerliche Äpfel gut waschen und das Kernhaus herausstechen.
1 EL klein gehackte Walnüsse, 1 EL Rosinen, 1 EL Sahne, 1 EL Zucker und 1 Prise Zimt gut miteinander verrühren und in die Öffnung füllen.
In eine leicht gefettete Auflaufform geben und im Backofen bei 175 °C 30 Min. backen.

Kreativ sein
Aus frischen Tannenzweigen basteln wir ein natürliches Adventsgesteck oder binden einen Adventskranz. Mit kleinen Lärchenzapfen, Walnüssen, Bucheckern und roten Zieräpfeln, mit getrockneten Zitronen- und Apfelscheiben, mit Zimtstangen und Anissternen, sowie kleinen Strohsternen wird verziert. Als Kerzen nehmen wir reine Bienenwachskerzen, diese geben beim Abbrennen die wertvollen ätherischen Pollenöle frei, welche wärmend, entspannend und beruhigend wirken.

Natürlich wohl fühlen
Die bekannten Weihnachtsdüfte, wie Orange, Zimt, Nelken, werden nicht von ungefähr seit Jahren in der Adventszeit eingesetzt, sei es in Backwaren, wie Stollen, Kuchen und Plätzchen, oder als ätherisches Öl in Duftlampen um ein gutes Raumklima zu schaffen. Gerade in der dunklen Jahreszeit sind sie sehr wertvoll, weil sie eine positive Wirkung auf die Psyche haben. Sie verleihen ein Gefühl der Entspannung und des Wohlbefindens.

Wirkung in der Duftlampe – nur gute Öle aus kontrolliertem Anbau verwenden!
Orange:        harmonisierend, erheiternd
Zimt:             kräftigen, erwärmend
Nelken:         anregend, krampflösend
Dosierung: Orangenöl 5 Tropfen, Zimtöl 2 Tropfen und Nelkenöl 1 Tropfen.

 


 

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